Wasserbau

Leistungen

  • Hochwasserschutz
  • Gewässerausbau
  • Hydraulische Berechnungen
  • Stützbauwerke - Durchlässe
  • Deich- und Damminstandsetzungen
  • Hochwasserrisikomanagementplan (HWRMP)
  • Hochwasserschutzkonzept (HWSK)
  • Stauanlagenbuch und Betriebsvorschrift nach DIN 19 700
  • Sicherheitsbericht für Stauanlagen
  • Deichzustandsanalyse
  • Hydraulische Berechnung

Aktuelle Projekte

  • Beseitigung der Hochwasserschäden am Poisenbach in Freital
  • Hochwasserschadensbeseitigung am Lößnitzbach in Moritzburg
  • K 9061, Böschungssicherung zum Gewässer "Große Biela"
  • Offenlegung Deilaer Wasser in Deila als Ausgleichsmaßnahme für Umverlegung B 101 bei Krögis

Referenzen

Ersatzneubau der Stützmauer Zwickauer Mulde/Straße Neue Heimat als Folge des Hochwassers 2013

Vorher Bauphase

 

 

 

 

 

Durch die Hochwasserereignisse an der Zwickauer Mulde wurde die bestehende Trockenmauer aus Naturstein auf einer Länge von etwa 30 m zerstört. Die Tragfähigkeit der Wegebefestigung war nicht mehr gewährleistet. Das Bauwerk wurde als rückverankerte Stahlbetonmauer mit einer Verblendung aus Naturstein erneuert.

Folgende Bauleistungen wurden durchgeführt:

  1. Abbruch der alten Mauer
  2. Herstellen eines linienförmigen Auflagers in Höhe des bisherigen Mauerfußes und Betonieren eines rückverankerten Sockelbalkens als Mauerfundament
  3. Aufsetzen einer rückverankerten Betonmauer, verblendet mit den im Bestand vorhandenen standorttypischen Steinen
  4. Wiederherstellung der Straße im Baubereich

Errichtung eines Regenrückhaltebeckens an der K 8571 in Langenhennersdorf

Das Augusthochwasser des Jahres 2010 und das Junihochwasser des Jahres 2013 verursachten umfangreiche Schäden in der Ortslage Langenhennersdorf entlang der K 8751. Zur Hochwasserprävention beabsichtigte der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens.

Der vorhandenen Fisch- und Feuerlöschteich südlich des Straßenkörpers der K 8751 wurde ertüchtigt und erweitert. Ein neuer Erdstoffdamm wurde in Kombination mit einer wasserdichten Spundwand errichtet. Die Lage des Sperrbauwerkes wurde um ca. 1 m talwärts verschoben. Die Dammkrone wurde erhöht. Der Rückhalteraum des Beckens beträgt etwa 700 m³. Der Abfluss wird durch ein Auslaufbauwerk mit gedrosseltem Abfluss gesteuert.

vorher

nachher





 


Hochwasserschadensbeseitigung Vereinte Weißeritz in Dresden

Das Augusthochwasser des Jahres 2002 verursachte im Bereich der Weißeritz umfangreiche Schäden, von denen neben dem Flussbett mit seinen Sohl- und Uferbefestigungsanlagen auch Brücken und Wehre sowie Eisenbahnstrecken betroffen waren.

Der Instandsetzungsabschnitt Vereinte Weißeritz befindet sich im Südosten der Landeshauptstadt Dresden, im Plauenschen Grund zwischen der das Tal überspannende Autobahnbrücke der Bundesautobahn A 17 und der Eisenbahnbrücke der Linie Dresden - Chemnitz.

vorher

nachher

 

 

 

 

 

 

In diesem Bereich wurde die Sohle für den schadlosen Abfluss eines 200-jährigen Hochwasserereignisses mit dem Einsatz einer Sohlgleite und von Querriegeln vertieft und wiederhergestellt. Des Weiteren wurden die vorhandenen Uferböschungen gesichert. Die vorhandene rechte Ufermauer wurde abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Die linke Ufermauer wurde an einzelnen Fehlstellen saniert.

Instandsetzung Müglitz in Weesenstein

Infolge der Starkregenereignisse im August 2002, dem folgenden Jahrhunderthochwasser und der damit verbundenem Flutkatastrophe wurde die Müglitz an Sohle, Ufern und wasserbaulichen Anlagen schwer beschädigt. Des Weiteren wurden An- und Unterliegergrundstücke durch Überflutung sowie vom Wasser mitgerissenen Feststoffen teilweise zerstört.

Die Sanierung der Schadstellen auf einer Gesamtlänge von ca. 300 m, beginnend ab der Straßenbrücke Altenberger Straße (S 178) ca. 1.000 m oberhalb vom Zentrum Weesenstein, wurde 2005/2006 realisiert.

 

 

 

 

                                                  Blick von der Straßenbrücke S 178 vorher / nachher

Die Sanierungsmaßnahme beinhaltede die Sicherung und den Neubau der rechts- und linksseitigen Ufermauern einschließlich der Fixierung der Sohle mittels Querriegel.





                                    Sanierung linksseitige Ufermauer vorher / nachher

Stauanlagenbuch und Betriebsvorschrift nach DIN 19 700

  • Oberer Großteich Moritzburg mit einer Dammhöhe von 4,50 m und einem Gesamtstauraum von ca. 300.000 m³ (Talsperrenklasse II)
  • Niederer Großteich Bärnsdorf mit einer Dammhöhe von 8,50 m und einem Gesamtstauraum von ca. 480.000 m³ (Talsperrenklasse II)

Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis einer Grundwasserabsenkung und standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls

Ein Energieunternehmen beabsichtigte die Errichtung von drei Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 105 m im Landkreis Elbe-Elster. Zur Ausführung der Fundamentbauteile waren Maßnahmen der geschlossenen Wasserhaltung notwendig.

Unser Büro wurde 2012 beauftragt hierfür eine Genehmigungsunterlage für den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis einer Grundwasserabsenkung zu erarbeiten. Hierbei wurden die Grundwasserbeschaffenheit am Standort untersucht, Maßnahmen zur Grundwasserabsenkung und deren Überwachung beschrieben, Berechnung der Grundwasserabsenkung durchgeführt sowie eine Gefährungsbewertung mit Gegenmaßnahmen durchgeführt.

Aufgrund der Fördermengen von über 5.000 m³ bis weniger als 100.000 m³ je Anlage war eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls gemäß UVPG erforderlich. Hierin wurde die Standortsituation beschrieben und bewertet sowie auf Merkmale möglicher Auswirkungen eingegangen.

Bewertung des Hochwasserrisikos für Gewässer II. Ordnung

Die am 23. Oktober 2007 in Kraft getretene Richtlinie 2007/60/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates legt fest, dass alle Flussgebietseinheiten einer Bewertung des Hochwasserrisikos zu unterziehen sind. Aufbauend darauf sind für Gebiete mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko Hochwassergefahren- und –risikokarten zu erarbeiten. Die Karten sollen Auskunft über die von Hochwasser betroffenen Flächen sowie das Ausmaß der Gefahren und Risiken geben.

Die EU-Richtlinie wurde durch das mit Wirkung vom 01. März 2010 in den §§ 73ff. neu gefasste Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in deutsches Recht umgesetzt.

Durch unser Büro wurden Gewässer II. Ordnung im Gebiet der Gemeindeverwaltung Königsbrück (Luggraben, Otterbach, Wasserstrich) und der Verwaltungsgemeinschaft Burgstädt – Mühlau – Taura (Brauselochbach, Elzingbach, Köthensdorfer Dorfbach, Tauraer Dorfbach) bewertet.